 |
Buche
|
|
|
|
|
Botanische Bezeichnung:
|
Fagus
silvatica L.
Fagus
silvestris Gaertn.
|
|
|
|
Handelsnamen:
|
Deutschland-
Rotbuche
Frankreich-
Hètre
Großbritannien-
Beech
Italien- Quercia Faggio
|
|
|
|
Vorkommen:
|
Neben der
europäischen
Rotbuche
unterscheidet man
noch 13 andere
Arten,
die in
Europa, Asien
und Amerika
heimisch sind. Die
verschiedenen
Wuchsgebiete führen
dazu, dass diese
Arten Merkmale aufweisen,
die sich, wenn auch
geringfügig, von
denen der
europäischen Rotbuche
unterscheiden.
|
|
|
|
Technologische
Kennzeichnung:
|
Der Splint
und das Kernholz
sind nicht
unterschiedlich. Das
Holz ist weißlich
ins Grau
gehend. Die
Markstrahlen sind
sehr breit und gut
abgegrenzt. Die Poren
sind nicht mit
bloßem Auge
sichtbar, dagegen
sind die
Zuwachszonendurch
porenärmeres
Spätholz als
Jahrringe deutlich
zu erkennen.
Rotbuche ist
nicht sehr dekorativ
aber hart, schwer,
druckfest und hat
eine gleichmäßige
und geradfaserige
Struktur. Es ist nicht
witterungsfest und
wird auch von
Insekten und Pilzen
befallen, wenn es im
Feuchten gelagert
wird. Rotbuche
lässt sich gut
dämpfen und wird
dann im Handel als
gedämpfte Buche in rötlicher
Farbe geführt.
Rotbuche ist
eines der Hölzer mit
äußerst vielseitigen
Verwendungsmöglichkeiten.
|
|
|
|
Trocknung:
|
Die Trocknung
muss langsam und sehr
sorgfältig
vorgenommen werden,
da das Holz
leicht zur
Rißbildung und zum
Werfen neigt.
|
|
|
|
Gewicht:
|
Gewicht bei
15 %
Feuchtigkeitsgehalt
650 kg/ cbm.
|
|
|
|
Verwendung und
Bearbeitungsmöglichkeiten:
|
Die
Verarbeitung ist mit
allen Werkzeugen gut
und leicht
durchzuführen.
Das Holz ist
auch messer- und
schälbar. Es lässt sich
gut hobeln,
drechseln und
polieren. Farbe,
Lack und Leim werden gut
angenommen.
|
|
|
|
|
Quelle:
|
Nutzhölzer aus aller Welt DRW- Verlag
Weinbrenner- KG
Stuttgart
|