Eiche hell

     
 
 
 
 
 

Botanische Bezeichnung:

Quercus spp. Familie: Fagaceae

 

Handelsnamen:

Deutschland- Eiche

Frankreich- Chène

Großbritannien- Oak

Italien- Quercia Rovere

 

Vorkommen:

Eichenarten wachsen in ganz Europa, wie auch in West- und Mittelamerika und Kanada. Die französischen und deutschen Eichen ( Pfälzerwald, Spessart) gelten als die wertvollsten unter den europäischen Arten. Die südeuropäischen Arten besitzen ein weniger gleichmäßiges Holz.

 

Technologische
Kennzeichnung

Eiche wurde zu jeder Zeit als ein gutes Nutzholz betrachtet. Viele Eichenarten werden genutzt. Der Baum ist sehr langlebig, er erreicht 500 Jahre und mehr. Splint und Kernholz sind unterschiedlich. Der Splint ist weißlich- gelb, das Kernholz ist graugelb bis braun. Die Markstrahlen bilden im Quartierschnitt verschieden geformte so genannte Spiegel. Die Textur ist grob und geradfaserig.

 

Trocknung:

Die Trocknung vollzieht sich langsam, wobei je nach Struktur eine geringere oder stärkere Tendenz zur Rißbildung besteht.

 

Gewicht:

Gewicht des lufttrockenen Schnittholzes je nach den verschiedenen Arten und Wuchsgebieten zwischen 600 und 800 kg/ cbm.

 

Verwendung und Bearbeitungsmöglichkeiten:

Eiche wurde in frühester Zeit nicht nur für Möbel, sondern auch im Schiffsbau jeder Art verwendet. Heute wird das Holz für Eisenbahnschwellen, Parkett und Baukonstruktionen verwendet. Feinjährige, milde Eiche ist ein sehr gesuchtes Furnierholz. Massive Möbel aus Eiche waren, und sind heute wieder sehr gefragt.

   

Quelle:

Nutzhölzer aus aller Welt DRW- Verlag Weinbrenner- KG Stuttgart

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