Kiefer

     
 
 
 
 
 

Botanische Bezeichnung:

Pinus sylvestris L.

Familie Pinaceae

 

 

Handelsnamen:

Deutschland- Kiefer, Föhre
Frankreich- Pin sylvestre
Italien- Frassino

 

 

Vorkommen:

Kiefer ist über ganz Europa weit verbreitet, besonders aber in Nordeuropa bisSibirien und Asien. In Italien ist sie ebenfalls verbreitet ( Trentino und Tiroler Etschland, Nord- Appenin) sowohl in Reinbeständen als auch mit anderen Nadelhölzern und Buche vergesellschaftet. Außer den europäischen Kiefernarten gibt es auch in allen anderen Kontinenten weitere Kiefernarten, insgesamt sind etwa 100 Arten der Gattung Pinus bekannt.

 

 

Technologische

Kennzeichnung:

Das Holz ist sehr harzhaltig.Splint und Kernholz sind scharf getrennt. Der Splint ist rosaweiß, das Kernholz gelblich bis rosabraun. Die Harzkanäle sind deutlich sichtbar und größer als bei Fichte und Lärche. Die Struktur ist im allgemeinen geradfaserig. Das Holz ist weich.

 

 

Trocknung:

Die Trocknung lässt sich leicht und rasch durchführen, ohne Tendenz zum Werfen, aber mit einer leichten Neigung zum Reißen.

 

 

Gewicht:

Das Gewicht des lufttrocknen Schnittholzes ist im Durchschnitt 600 kg/cbm

 

 

Verwendung und

Bearbeitungsmöglichkeiten:

Die Bearbeitung ist mit allen Werkzeugen leicht und gut durchzuführen. Die Oberflächenbehandlung kann wegen der Harzkanäle einige Schwierigkeiten bereiten. Im allgemeinen werden Leim, Farbe und Lack gut angenommen. Kiefer ist für Innenausbau, Fenster, Türen, Fußböden, Eisenbahnschwellen usw. geeignet. Für den Treppenbau ist die Kiefer wegen ihrer weichen Oberfläche nur bedingt geeignet.

     

Quelle:

Nutzhölzer aus aller Welt DRW- Verlag Weinbrenner- KG Stuttgart

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